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FAQ-Multidübler

Verfasst von: Guido Henn | 07.12.2018

Der Multidübler aus den HolzWerken Heften 73 und 74 erfreut sich großer Beliebtheit und wurde bereits von vielen Lesern erfolgreich nachgebaut. Wer die Vorrichtung noch nicht kennt, kann sich in diesen beiden Videos bereits vorab einen Überblick über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten verschaffen.




Obwohl ich natürlich immer versuche eine Bauanleitung so detailliert wie möglich zu erstellen, ist es völlig normal, dass sich beim Bau eines so vielseitigen Geräts immer mal wieder Leserfragen ergeben, die ich gerne in diesem Artikel ausführlich beantworten möchte.


Fragen zum Bau des Multidüblers


   

1. Runde Schlossschrauben aber teilweise eckige Löcher in den Multiplexplatten

Einige Leser waren verwirrt, dass im Video keine runden, sondern eckige Löcher für die Schlossschrauben zu sehen waren. Im Artikel wurden jedoch alle Löcher mit einem Bohrer hergestellt und sind dann naturgemäß rund und nicht eckig.

Diese wundersame Transformation - von rund zu eckig - ist einfach erklärt und noch schneller gemacht:

Alle Schlossschrauben besitzen unterhalb des Kopfes ein kurzes vierkantiges Stück. Dieser Vierkant muss jetzt lediglich mit ein paar beherzten und festen Hammerschlägen ins Holz eingeschlagen werden, bis der Flachkopf dicht auf der Platte aufsitzt. Auf diese Weise haben Sie ein exakt passendes viereckiges Loch.

Die Schlossschraube kann danach auch problemlos wieder entfernt werden. Sie sollten jedoch beim erneuten Einstecken darauf achten, dass sich der Vierkant wieder exakt im viereckigen Loch befindet. Es ist auf jeden Fall nicht nötig und auch eher hinderlich, wenn der Vierkant mit einem Stechbeitel eingelassen wird. Der muss nämlich stramm in der Anschlagplatte sitzen, damit sich die Schlossschraube nicht mitdreht, wenn Sie von der anderen Seite die Flügelmutter anziehen.


2. Kleiner Bemaßungsfehler bei der 25er Dübelschablone

Da ich vergessen hatte in meinem CAD Programm die Bemaßung von Millimeter auf Zehntelmillimeter zu stellen, hat die Automatik aus 57,5 mm aufgerundet 58 mm gemacht. Beim Addieren aller Maße kamen dann einige Leser durcheinander, weil das Ergebnis 241 mm betrug und nicht, wie in der Materialliste angegeben 240 mm.

Hier deshalb noch mal die Zeichnung der 25er Dübelschablone mit den korrekten Lochabständen:


Duebel Raster


Allerdings möchte ich nochmal einen generellen Hinweis zur Herstellung der Schablonen geben und warum dieser halbe/ganze Millimeter nicht wichtig ist:

Der Multidübler funktioniert nur zufriedenstellend, wenn alle Schablonen oder genauer gesagt deren Bohrungen absolut symmetrisch sind. Also von der linken und rechten Schablonenkante aus immer den absolut gleichen Abstand haben (s. Symmetrieachse in der Zeichnung).

Messen kann man den halben Millimeter sowieso nicht vernünftig und zum Einstellen des Bohrständers ist diese Angabe auch völlig unerheblich. Viel wichtiger ist, wie schon gesagt, dass die Lochpositionen alle symmetrisch sind. Das funktioniert nur mit Bohrständer, Anschlägen, Distanzklötzchen und - ganz wichtig - indem man die Schablonen immer wechselseitig bearbeitet. Beachten Sie daher unbedingt die Vorgehensweise, die ich auch im Heft (Ausgabe 73) auf Seite 30/31 in den Bildern 8 und 9 genau beschreibe. Versuchen Sie erst gar nicht die Bohrpunkte präzise anzeichnen zu wollen und freihand (ohne Anschlag und Distanzklötzchen) die Bohrerspitze auf die Markierungen auszurichten.


3. Welche Maße haben die Schraubenlöcher in den Führungsleisten (Pos. 4)?

Einige Leser wollten auch für die beiden Führungsleisten (Pos. 4; Seite 32; HW-Ausgabe 73 ), die genauen Bohrpositionen samt Bohrdurchmesser für die drei Schrauben wissen. Daher hier die passende Zeichnung:

Führungsleisten


Der Lochdurchmesser hängt immer vom Durchmesser der Spanplattenschraube ab, die man dort eindrehen möchte. Das Loch sollte etwa 1 bis 1,5 mm kleiner vorgebohrt werden, als der Durchmesser der Schraube. Ich habe dort 3,5 x 30 mm Schrauben eingesetzt und daher mit 2 mm vorgebohrt und versenkt.


4. Welche Schnellspanner werden am Multidübler benötigt und eingesetzt?

Für die Anschlagplatte (Pos. 3) benötigen Sie einen horizontalen Schnellspanner. Ich habe im Artikel und im Video einen der Fa. Ganter eingesetzt mit folgender Bestellnummer: GN 820-230-MC

Hier der direkte Link zur Website: https://www.ganter-griff.de/de/produkte/2.4-Spannen-mit-Spannmechanik/Schnellspanner/GN-820-Horizontal-Spanner-mit-waagrechtem-Fuss#Größe%3Di(230)%3BForm%3Du(521be69b-50e5-47bb-a28d-e2490e65850d

Für die Erweiterung - den Gehrungsanschlag aus Heft 74 - benötigen Sie dann noch zwei vertikale Schnellspanner. Die sind ebenfalls von der Fa. Ganter und haben folgende Bestellnummer: GN 810-230-C

Auch hier der direkte Link: https://www.ganter-griff.de/de/produkte/2.4-Spannen-mit-Spannmechanik/Schnellspanner/GN-810-Vertikal-Spanner-mit-waagrechtem-Fuss#Größe%3Di(230)%3BForm%3Du(57bc3329-c4e2-4583-8b2a-bbb88da8e555

Deutlich günstiger sind die Schnellspanner Kukamet der Fa. Alintec aus Aachen (Würselen), hier wären es folgende zwei Typen:

Kukamet Art. Nr. 111-3 und Art. Nr. 211-3

Hier die direkten Links zu den Schnellspannern von Alintec:

https://www.alintec.de/schnellspanner-produkte-1/horizontalspanner-waagrechtspanner-kniehebelspanner-mit/horizontalspanner-waagrechtspanner-111-mit-waagerechtem-fuß/

https://www.alintec.de/schnellspanner-produkte-1/senkrechtspanner-vertikalspanner-kniehebelspanner-mit/senkrechtspanner-211-mit-waagerechtem-fuß/


Fragen zum Einsatz des Multidüblers


1. Welche Oberfräse eignet sich am besten für den Multidübler?

Für den Multidübler reichen Oberfräsen mit etwa 1000 Watt bereits völlig aus. Sie sollten vor allem möglichst leicht sein und nicht mehr als 3 kg wiegen. Außerdem sollte der Tauchmechanismus auch bei der Bedienung mit nur einer Hand leicht und ruckelfrei funktionieren. Ist das Motorgehäuse nicht zu groß, kann man auch dort mit einer Hand die Maschine halten und nach unten ins Werkstück eintauchen.


2. Welche Fräser sollte man sich zu Beginn anschaffen, um den Multidübler möglichst vielseitig einsetzen zu können?

8er Runddübel und Dominos werden Sie sehr wahrscheinlich am häufigsten im Möbelbau einsetzen. Deshalb sollten Sie sich genau für diese 8 mm Größe auf jeden Fall zuallererst einen 8 mm Spiralnutfräser zulegen.

Auch wenn der Kaufpreis schmerzt (je nach Hersteller und Fräserdurchmesser) und Spuren in der Geldbörse hinterlässt: Der Spiralnutfräser ist sowohl beim Bohren von Runddübeln, als auch beim Fräsen von Dominoschlitzen einem Nutfräser mit geraden Schneiden haushoch überlegen.

Ein geradezu perfektes Preis-Leistungsverhältnis bieten die Spiralnutfräser der Fa. Sistemi Klein (erhältlich bei FeineWerkzeuge in Berlin). Hier kostet der 8 mm Spiralnutfräser (8er Schaft) mit 35 mm Schneidenlänge in der "Up Cut (Rechtsdrall) Version" knapp 32 Euro. Auch der 6 mm Durchmesser (8er Schaft) ist mit knapp 27 Euro wirklich ein Schnäppchen und die 22 mm Schneidenlänge dürfte für diese kleinen Bohrungen normalerweise auch völlig ausreichen.

Hier der Link zu den Spiralnutfräsern von Sistemi Klein: https://www.feinewerkzeuge.de/spiralnutfraeser.html

Ähnlich günstig sind auch die Spiralnutfräser von CMT. Testen konnte ich zwar bisher nur die CMT Fräser mit aufgelöteten HW-Schneiden, aber deren Qualität ist wirklich ausgezeichnet, so dass ich davon ausgehe, dass auch die Spiralnutfräser von guter Qualität sind.

Auch hier gibt es momentan in einem Internet Shop den 8er Spiralnutfräser zum Sonderpreis von knapp 32 Euro:

https://www.systemshop24.de/CMT-VHW-Fraeser-positiv-D8mm-I32mm-L80mm-S8mm

Und im gleichen Shop gibts auch den 6 mm Spiralnutfräser von CMT mit 27 mm (!!!) Schneidenlänge ebenfalls zum Sonderpreis von knapp 27 Euro:

https://www.systemshop24.de/CMT-VHW-Fraeser-positiv-D6mm-I27mm-L70mm-S8mm

Schon deutlich teurer ist der 8 mm Spiralnutfräser der Fa. ENT mit der Art. Nr. 10031. Für einen 8 mm Schaftfräser hat er aber eine enorme Schneidenlänge von 42 mm und eine Gesamtlänge von beeindruckenden 90 mm.

Doch Vorsicht bei derart langen Fräsern: Die Fräserspitze darf auf keinen Fall über der Kopierhülse vorstehen, wenn sich die Oberfräse in der Ausgangstellung (also ganz oben) befindet. Bei besonders kleinen Oberfräsen mit geringem Hub, kann das schon mal der Fall sein. Hier sollten Sie dann besser zu einer kürzeren Fräservariante greifen.

Verfügt die Oberfräse über einen ausreichenden Hub, dann können Sie für sehr tiefe Löcher oder Dominoschlitze auch sehr gut die Nutfräser der Fa. ENT mit extra langen Schäften, geraden Schneiden und HW Bohrschneide einsetzen (Z = 2+1). Die Schneidenlänge beträgt dann 30 mm bei einer Gesamtlänge der Fräser von 90 mm.

Bei den kleineren Durchmessern von 5 und 6 mm wird es allerdings etwas schwieriger mit langen Schäften. Hier wären - neben den o. g. Spiralnutfräsern von CMT und Sistemi Klein - bei der Fa. ENT lediglich die normalen Nutfräser mit HW-Bohrschneide mit je 20 mm Schneidenlänge und 65 bzw. 69 mm Gesamtlänge eine Option. Ob das dann für bis zu 15 bzw. 20 mm tiefe Dübellöcher oder Dominoschlitze tatsächlich reicht, hängt auch maßgeblich von der eingesetzten Oberfräse ab.

Wichtig: Beim Einsatz einer 17er Hülse sollten Sie generell nur Nutfräser bis maximal 12 mm Schneidendurchmesser einsetzen!


 3. Welcher Fräser ist zum Bohren von Lochreihen nötig und welche Abmessungen hat der Bodenträger zum Verlängern der Lochreihe?

Zum Bohren von Lochreihen benötigen Sie einen speziellen 5 mm Dübelbohrer mit HW Spitze und Vorschneidern, der extra für die hohe Drehzahl der Oberfräse zugelassen ist. Ein sehr guter und sogar einer der günstigsten Fräser wäre der Dübelbohrer von Festool (HW S8 D5/30 Z – Art. Nr. 491066).

Damit Sie die Schablone an das zuletzt gebohrte Loch anlegen und so die Lochreihe präzise verlängern können, benötigen Sie noch einen Bodenträger mit Kunststoffauflage. Der Abstand zwischen Stiftmitte und Auflagenkante des Bodenträgers beträgt exakt 4 mm und ist bei den meisten Bodenträgern mit Kunststoffauflage auch so genormt.  Z. B. der Hettich Bodenträger Safety (Best.-Nr. 0016180) hat dieses Maß und den findet man auch öfter in Baumärkten, die Hettich Artikel führen. Sie finden im Netz aber auch viele andere Hersteller, die exakt diese 4 mm explizit in ihren Zeichnungen zum Bodenträger angeben. Auch die können Sie bedenkenlos mit dem Multidübler verwenden.


4. Welcher Fräser und welche Verbinder sind für die Hoffmann-Schwalben nötig?

Möchten Sie auch die Hoffmann-Schwalben aus Kunststoff einfräsen, dann benötigen Sie passend zur Schwalbengröße einen Gratfräser. Es gibt die Hoffmann-Schwalbe in fünf Größen: W0 bis W4. Für den Möbelbau reicht in aller Regel die Hoffmannschwalbe mit der Größe W2. Zu dieser Größe bietet die Fa. Dictum auch recht günstig einen Fräser in Vollhartmetall für etwa 48,— Euro an.

Hier der Link zum Fräser: https://www.dictum.com/de/elektrowerkzeuge-nutverbindungssysteme-und-verbindungssysteme/hoffmann-schwalbenschwanzfraeser-hartmetall-fuer-schwalben-w2-718521

Wichtig: Den Fräser gibt es nur mit 6 mm Schaft. Sie benötigen also unbedingt noch eine passende 6 mm Spannzange für Ihre Oberfräse. Da der Fräser aber sehr klein ist und nur sehr wenig Material zerspanen muss, können Sie in diesem speziellen Fall notfalls auch eine Reduzierhülse einsetzen. Generell bin ich aber kein Freund von diesen Hülsen ;-)

Bei Dictum können Sie auch die passenden Kunststoffschwalben in der Größe W2 in unterschiedlichen Längen kaufen und das im 100er Pack für etwa 8,— Euro und nicht wie sonst üblich im 1000er Karton!

Und hier der Link zu den Hoffmann-Schwalben: https://www.dictum.com/de/elektrowerkzeuge-nutverbindungssysteme-und-verbindungssysteme/hoffmann-schwalbe-w2-100-stueck-15-8-mm-718528

Ich nutze am häufigsten folgende Längen:

15,8 mm für 19 bis etwa 23 mm Holzstärke und 20,6 mm Länge für 24 bis 28 mm Holzstärke. Diese zwei Größen reichen für die meisten Anwendungen völlig aus.

Wichtiger Hinweis an Sparfüchse: Einen längeren Schwalbenverbinder kaufen, den man dann in der Mitte durchschneidet, davon rate ich dringend ab! Die Riffelungen an den Schwalben sind so gefertigt, dass sie die Werkstücke automatisch zusammenziehen. Gekürzte oder zerteilte Verbinder können das nicht mehr!


5. Warum wurde eine 17 mm Kopierhülse für die Schablonen gewählt und wo findet man dazu den passenden Forstnerbohrer?

Die 17 mm Kopierhülse ist eine gängige Größe bei vielen Markenoberfräsen. Außerdem passt diese Größe hervorragend zu den zum Einsatz kommenden Fräsern und Schablonen.

Mittlerweile findet man auch problemlos den passenden 17 mm Forstnerbohrer im Internet.

So bietet die Fa. Famag sowohl den Bohrmax 2.0, als auch den Bohrmax HM in 17 mm Durchmesser an. Aber auch die Fa. Fisch hat einen solchen Forstnerbohrer im Angebot. Sehr gut sind auch die Zobo-Bohrer in Chromstahl, die ebenfalls in einer 17 mm Variante erhältlich sind.

Das sind alles namhafte Hersteller, die eine gute bis sehr gute Qualität liefern. Nach Eingabe des Suchbegriffs "17mm Forstnerbohrer" finden Sie aber auch noch viele weitere Anbieter im Internet, wie auch günstige Chinaware mit möglicherweise zweifelhafter Qualität.

Meine Empfehlung wäre der Famag Bohrmax 2.0 oder noch besser der Bohrmax in HM, der allerdings auch deutlich teurer ist.


6. Kann man auch andere Kopierhülsengrößen mit dem Multidübler einsetzen?

Ja natürlich! Sie können auch problemlos andere Hülsengrößen einsetzen, solange sie sich ungefähr im 17er Bereich bewegen (z. B. eine 16er Kopierhülse, wie man sie oft bei Makita Oberfräsen bekommt). Sogar eine 20er Hülse lässt sich noch problemlos im Multidübler einsetzen. Größer sollte der Durchmesser aber nicht sein, sonst liegen die Bohrungen zu nah nebeneinander. Dann bleibt beispielsweise bei der Dübelschablone mit 25er Raster zu wenig Material zwischen den Bohrungen stehen.

Aber egal für welche Hülsengröße Sie sich letztlich entscheiden, wichtig ist, dass der größte eingesetzte Fräserdurchmesser immer noch ringsum etwa 2 mm Luft zur Hülse hat, sonst könnten Hülse und/oder Fräser beschädigt werden.


7. Kann der Multidübler auch an größeren Rahmenquerschnitten und breite Bretter und Platten eingesetzt werden?

Der Multidübler ist so klein und handlich, dass er sich selbstverständlich auch an größere Rahmenquerschnitte anlegen und positionieren lässt. Bei dickem Material kann er sogar von beiden Werkstückseiten aus angelegt werden, um z. B. zwei Dübelreihen übereinander zu platzieren. Und das in einer Präzision, die man sonst nur von deutlich teureren Profimaschinen kennt.

Auch breite Plattenwerkstoffe für Korpusse und Regale können mit dem Multidübler verbunden werden. Dafür wird aber noch etwas benötigt, das ich jetzt noch nicht verraten möchte, sondern exklusiv in der kommenden HolzWerken-Ausgabe 77 und einem gesonderten Video auf HolzWerkenTV vorstellen werde.

Hier aber schon mal vorab ein Bild eines kleinen Regals, das ich mit dem Multidübler und sage und schreibe 36 (!!!) perfekt gesetzten Runddüblen verbunden habe. Einfach traumhaft diese Präzision!

Regal Duebel


In einer weiteren Ausgabe und einem weiteren Video zeige ich sogar noch, wie man mit dem Multidübler offene Zinken/Schwalben und Fingerzinken fräsen kann.

Auch dazu schon mal vorab zwei Bilder, die eindrucksvoll die Passgenauigkeit der beiden Verbindungen zeigt.

Offene Schwalben


Fingerzinken


Sie sehen liebe HolzWerken-Leser, es lohnt sich weiter dabei zu bleiben und dieses interessante kleine Gerät nachzubauen. Ich verspreche ihnen jedenfalls schon jetzt, dass Sie ganz sicher begeistert sein werden und es nicht bereuen.

Und hier noch eine letzte Leserfrage: Kann man den Multidübler auch bereits fertig gebaut kaufen?

Diese Frage wurde mir ebenfalls sehr oft gestellt und ich möchte daher an dieser Stelle zunächst noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass der Multidübler mit all seinen Schablonen bereits zum Patent angemeldet wurde. Eine amerikanische Firma wird in ein bis zwei Jahren eine kommerzielle Variante des Multidüblers auf den Markt bringen. Dann kann man den Multidübler auch fix und fertig gebaut in Deutschland kaufen.

Es ist daher nur erlaubt den Multidübler für private Zwecke nachzubauen. Eine gewerbliche Nutzung oder der Verkauf des Multidüblers in irgendeiner Form ist nicht gestattet!

Außerdem möchte ich noch persönlich darum bitten, keine eigenen Videos oder gar Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man den Multidübler gebaut hat, im Netz oder auf Blogs zu veröffentlichen. Die Baupläne und die Videos sind exklusiv nur für das HolzWerken-Magazin und HolzWerkenTV bestimmt. Nur dann kann ich auch zukünftig solche interessanten Vorrichtungen entwickeln und Ihnen später im HolzWerken-Magazin vorstellen. Vielen Dank!

Für heute war es das von meiner Seite wieder. Wie immer können Sie bei Fragen und Anregungen gerne die Kommentarfunktion unter dem Blog nutzen. In zwei Wochen geht es dann noch mal um das Thema Bandsäge.

Bis dahin wünsche ich Ihnen allzeit unfallfreies Holzwerken.

Herzlichst, Ihr

Guido Henn

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Guido Henn

Guido Henn ist Tischlermeister wie schon sein Vater und Großvater vor ihm. Seit der Gründung von HolzWerken Ende 2006, findet sich in nahezu jeder Ausgabe ein Artikel von ihm und in vielen Fällen auch ein dazu passendes Video auf HolzWerkenTV.
Artikel und Videos von Henn sind echte Renner im Netz und werden millionenfach angeklickt. Verständlich. Schließlich versteht es kaum jemand, Maschinen, ihre Bedienung und passende Vorrichtungen so zu vermitteln, wie er.

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